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Geplante Marktleistungen

Informationsplattform
 
Im Rahmen der Informationsplattformen stellt eGov-Schweiz seinen Partnern und der Öffentlichkeit eine Übersicht mit folgenden Schwerpunkten bereit:
 
  • Vorhandene eGovernment Lösungen und zugehörige Basistechnologien
  • Wer setzt welche eGovernment-Lösungen ein
  • Wer betreibt welche eGovernment-Lösungen für welche Kunden/Kundengruppen
  • Information über neue Forschungsresultate 
In einem ersten Schritt wird die Plattform auf die Schweiz fokussiert sein. Mittelfristiges Ziel ist es, die Plattform mit internationalen Partnern auf weitere Länder/Regionen zu erweitern.
 
Sensibilisierung
 
Im Rahmen der Sensibilisierung werden die unterschiedlichen Zielgruppen (ICT-Hersteller, Behörden, Wissenschaft und Forschung, Bürger, Politik) zu den eGovernment Themen sensibilisiert. Dies erfolgt mit Hilfe von zielgruppengerechten fachspezifischen Veranstaltungen, Publikationen und evtl. mit Schulungen. Der Verein eGov-Schweiz kann und soll sich auch zu neu auftauchenden Themen – wie zum Beispiel the digital agenda – äussern. Er stellt ebenfalls die Schnittstelle zwischen dem Entscheidungsträger (z.B. Politik) und dem Benutzer (z.B. Bürger, Behörden) sicher. eGov-Schweiz kann sich aktiv am Lobbying zum Thema eGovernment beteiligen.
 
Forschung und Entwicklung
 
Die Forschung und Entwicklung konzentriert sich auf die zweckorientierte angewandte Forschung, auf Studienarbeiten sowie auf das Vermitteln von Forschungsarbeiten und das Valorisieren von Forschungsresultaten. eGov-Schweiz wird mit öffentlichen und privaten Forschungszentren in der Schweiz und im umliegenden Ausland zusammenarbeiten.
 
Die Aufträge im Bereich Forschung werden durch Dritte initiiert oder im Rahmen der Erarbeitung der Business Cases identifiziert.
 
Innovationssupport
 
Um Innovationen zu initiieren, wird oftmals Support benötigt. Dieser kann auf der gesamten Wertschöpfungskette angesiedelt sein, d.h. von der Ideengenerierung bis hin zur Implementierung von Innovationsvorhaben im Bereich eGovernment. Ein spezielles Augenmerk wird auf den Bereich themenübergreifende oder Querschnitts-Innovationen (Cross-Border Innovationen) gelegt. eGov-Schweiz beabsichtigt, durch das Fördern von Cross-Border Innovationen neue Impulse zu setzen. Gleichzeitig ermöglicht eGov-Schweiz auch, dass das bereits vorhandene Wissen aus anderen Sektoren und Themenfeldern im Bereich des eGovernment optimal eingesetzt werden kann.
 
Wirkungsanalysen
 
eGovernment Lösungen werden heute in der Praxis sehr oft eingesetzt, ohne dass ihr Nutzen bzw. ihre Wirkung bekannt ist. Im Rahmen von Wirkungsanalysen, Reviews und Evaluationen werden eingeführte Lösungen und Prozesse auf ihre Wirkung hin überprüft. Diese Analysen können durch Handlungsempfehlungen oder die Definition möglicher Verbesserungen ergänzt werden.
 
Protoyping
 
Heutzutage benötigen Pilotbetriebe und Feldtests oftmals verschiedene Komponenten, um das reale Umfeld zu simulieren. Der Verein eGov-Schweiz stellt als Provider die nötige Infrastruktur und Neutralität zur Verfügung, um diese Tests durchzuführen. eGov-Schweiz kann auch eigene Demonstratoren (Modelle, welche die Machbarkeit zeigen bzw. simulieren) erarbeiten – zum Beispiel eine Verknüpfung der Lösungen seiner Partner –, um diese anschliessend dem Zielpublikum vorzuführen. eGov-Schweiz kann einen eigenen Showroom aufbauen.
 
Neutrale Beratung
 
eGov-Schweiz bietet den Zielgruppen (z.B. Behörden, Lösungsanbietern, Interessengruppen, politischen Parteien) produktneutrale Beratung an. Diese deckt alle Ebenen vom Prozess bis hin zur Technologie ab. Die Beratung umfasst ebenfalls Dienstleistungen im Bereich von WTO-Ausschreibungen. eGov-Schweiz kann sowohl die einkaufenden Kunden beim WTO-Prozess als auch Bieterkonsortien unterstützen. Der Verein eGov-Schweiz selber wird - ausser für Beratungsmandate - nicht als Anbieter bei Ausschreibungen auftreten.
 
Exportsupport
 
eGov-Schweiz unterstützt Firmen beim Export ihrer eGovernment-orientierten Leistungen. Die Exportleistungen werden im Verhältnis zur Nachfrage aufgebaut bzw. vermittelt. Bei bereits vorhandenen Services – zum Beispiel OSEC oder AlpICT – wird auf diese zurückgegriffen werden. Im Rahmen der Aufbauarbeiten wird mit der DEZA und dem SECO abgeklärt werden, ob und wie das Thema eGovernment in der Entwicklungshilfe eingesetzt werden kann.
 
Verein eGov-Schweiz, c/o mundi consulting AG, Marktgasse 55, Postfach, 3000 Bern 7